Stammzellenforschung: Zwischen Ethik und Hoffnung

05.05.2010, 21:30

Experten sprechen von einem Durchbruch: Wissenschaftlern aus den USA und Japan haben Stammzellen aus Teilen menschlicher Haut gewonnen. Dabei mussten sie nicht auf das umstrittene Klonen zurückgreifen oder künstliche menschliche Embryonen herstellen.


Der US-Wissenschaftler James Thomson sagte der Online-Ausgabe des Magazins "Science", die Entdeckung werde "das Feld komplett verändern". Was Thomson an der Universität Wisconsin gelang, schaffte auch ein japanisches Team an der Universität Kyoto.... Shinya Yamanaka von der Universität Kyoto erklärte, mit der neuen Entdeckung werde man bald Stammzellen auf jeden Patienten und jede Krankheit zuschneiden können.


Beide Wissenschaftlerteams warnten jedoch vor Hoffnungen auf einen baldigen Einsatz beim Menschen. Signalisiert diese Warnung indessen ethische oder nur wissenschaftlich-technische Bedenken…?

 

5. Mai / 19:30 Uhr; Haus der Stiftung, Brückenstr. 15, 79761 Waldshut
„Stammzellenforschung: Zwischen Ethik und Hoffnung“

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Referent: Prof. Dr. Lukas Sommer, Universität Zürich

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