Vortrag: "Solidarische Landwirtschaft"

27.01.2015, 19:00

Dienstag, 27. Januar 2015

19.00 Uhr

Haus der Stiftung

Brückenstr. 15 in Waldshut

 

In der solidarischen oder gemeinschaftsgetragenen Landwirtschaft beteiligen sich Verbraucher an den laufenden Kosten eines landwirtschaftlichen Betriebs. Im Gegenzug erhalten sie weitgehende Einblicke in das Hofgeschehen, bestimmen bei der Anbauplanung mit und erhalten in naturaler Form einen Teil der Ernte. Auf Initiative von Landwirten, Gärtnern oder Verbrauchern wird damit nach neuen Wegen gesucht, die Existenz landwirtschaftlicher Betriebe zu sichern und selbst die Art der Lebensmittelerzeugung zu gestalten - unabhängig vom Weltmarkt, von Preis- und Ertragsschwankungen, dem allgemeinen Rationalisierungszwang oder von den Zufälligkeiten der Agrarpolitik. In Deutschland (und auch weltweit) findet diese Bewegung „solidarischer Betriebe“ zurzeit besonders in der Nähe von Städten immer mehr Anhänger.

 

Johannes Supenkämper erläutert Konzept und Praxis der gemeinschaftsgetragenen Landwirtschaft.  
Er ist Mitglied der Gemeinschaft Luzernenhof in Buggingen-Seefelden (zwischen Freiburg und Basel gelegen). Seit 2011 werden dort 32 Hektar ökologisch bewirtschaftet, und zwar mit Gemüse- und Getreidebau, mit Milchvieh und angeschlossener Käserei und mit einer eigenen Imkerei.

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